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Voraxaze Product
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Klinische Wirksamkeit

VIER KLINISCHE STUDIEN zur Bestimmung der Wirksamkeit von VORAXAZE®1,2

Die Wirksamkeit von Glucarpidase wurde in 4 offenen, multizentrischen, einarmigen Compassionate-Use-Studien bei Patient:innen mit verzögerter MTX*-Elimination untersucht.

Verfügbare Patient:innenmerkmale und -daten:

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MTX-Plasmakonzentration > 2 SD über der mittleren MTX-Ausscheidungskurve, die spezifisch für die verabreichte MTX-Dosis war.

††Patient:innen, bei denen nach der Gabe von Voraxaze® mindestens 1 MTX-Konzentration mittels HPLC gemessen wurde.

ΔPatient:innen, bei denen in den 4 Studien Sicherheitsdaten zur Analyse vorlagen.

ΔΔPatient:innen mit zentral ausgewerteten MTX-Daten.

*KrCl: Kreatinin-Clearance, HPLC: Hochleistungsflüssigkeitschromatographie, MTX: Methotrexat, sCr: Serumkreatinin, SD: Standardabweichung, ONG: obere Normgrenze.

Referenz

  1. Voraxaze® 1000 Einheiten Pulver zur Herstellung einer Injektionslösung Fachinformation, Stand Dezember 2025.
  2. Widemann BC, et al. Efficacy of glucarpidase (carboxypeptidase G2) in patients with acute kidney injury after high-dose methotrexate therapy. Pharmacotherapy. 2014;34(5):427-39.

Primärer Endpunkt

Klinisch bedeutsame Reduktion (Clinically Important Reduction, CIR) der MTX*-Konzentration basierend auf zentral ausgewerteten MTX*-HPLC*-Daten.

  • Eine CIR galt bei einem Patienten oder einer Patientin als erreicht, wenn alle zentral ausgewerteten MTX*-HPLC*- Plasmakonzentrationen nach der ersten Glucarpidase-Gabe ≤ 1 μmol/l waren.

VORAXAZE® ermöglicht eine KLINISCH BEDEUTSAME REDUKTION DER MTX*-PLASMAKONZENTRATION, die bis zu 8 Tage anhält1

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*HPLC: Hochleistungsflüssigkeitschromatographie, KI: Konfidenzintervall, MTX: Methotrexat.

VORAXAZE® senkt die MTX*-Plasmakonzentration um >98 % IN 15 MINUTEN1

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**MTX: Methotrexat.

Referenz

  1. Voraxaze® 1000 Einheiten Pulver zur Herstellung einer Injektionslösung Fachinformation, Stand Dezember 2025.

REBOUND-Effekt1

Der Rebound-Effekt ist definiert als ein Anstieg der MTX*- Konzentration von mindestens 1 μmol/l und auf mindestens das Zweifache des Nadirs nach der Glucarpidase-Gabe.

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*CIR: klinisch bedeutsame Reduktion, HPLC: Hochleistungsflüssigkeitschromatographie, MTX: Methotrexat.


Insgesamt die Hälfte der Patient:innen mit Rebound hatte einen maximalen absoluten Anstieg der MTX*-Konzentration zwischen 1 und 2 μmol/l

  • Nur 1 Patient:in hatte einen Anstieg > 10 μmol/l
  • Bei den 4 Patient:innen, die nach der ersten Glucarpidase- Gabe einen Rebound hatten und eine zweite Glucarpidase-Gabe erhielten, trat eine mediane Verringerung der MTX*-Konzentration von 84 % auf und 2 Patient:innen davon erreichten eine CIR*

Referenz

  1. Voraxaze® 1000 Einheiten Pulver zur Herstellung einer Injektionslösung Fachinformation, Stand Dezember 2025..

Die Anwendung von VORAXAZE® führt im Vergleich zur Dialyse zu SIGNIFIKANT REDUZIERTEN MORTALITÄTSRATEN1

Eine Analyse der Medicare-Schadensdaten (2010–2017) verglich die Ergebnisse von stationären Patient:innen unter Voraxaze® mit einer MTX*-Toxizität (n = 30) mit den Ergebnissen von Patient:innen, die mit Dialyse (n = 58) oder anderen Therapien ohne Voraxaze® mit oder ohne Dialyse (n = 701) behandelt wurden.

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Referenz

  1. Demiralp B, et al. Length of stay, mortality, and readmissions among Medicare cancer patients treated with glucarpidase and conventional care: a retrospective study. Clinicoecon Outcomes Res. 2019;11:129-44.

Eine frühere Intervention mit VORAXAZE® VERRINGERT DIE GRAD-4-TOXIZITÄT1

Prospektive Studie zur Beurteilung der Rolle von Glucarpidase, Leucovorin und Thymidin bei der Behandlung und beim Behandlungserfolg von Patient:innen mit einer durch hochdosiertes Methotrexat induzierten Nephrotoxizität.

Ergebnis

Entwicklung einer Toxizität mit einem Grad ≥ 4 nach der Gabe von Glucarpidase.

**MTX: Methotrexat.

Eine vorliegende Grad-4-Toxizität vor Verabreichung von Glucarpidase, eine unzureichende initiale Erhöhung der Leucovorin-Dosierung und eine Verabreichung von Glucarpidase mehr als 96 Stunden nach Beginn der Behandlung mit der MTX*-Infusion wurden mit der Entwicklung einer Toxizität 4. und 5. Grades in Verbindung gebracht. Dagegen war die Inzidenz einer Grad-4-Toxizität bei den 76 Patient:innen ohne vorherige Grad-4-Toxizität vor der Verabreichung von Glucarpidase und mit geeignetem Leucovorin-Rescue geringer. Die Gabe von Glucarpidase 96 Stunden nach der MTX*-Hochdosisinfusion schien vor der Entwicklung einer Toxizität zu schützen; nur 9 von 64 Patient:innen (14 %) entwickelten eine Grad-4-Toxizität verglichen mit 6 von 11 Patient:innen (55 %), die Glucarpidase mehr als 96 Stunden nach MTX*-Hochdosisinfusion erhielten.

Referenz

  1. Widemann BC, et al. Glucarpidase, leucovorin, and thymidine for high-dose methotrexate-induced renal dysfunction: clinical and pharmacologic factors affecting outcome. J Clin Oncol. 2010;28(25):3979-86.